Wir über uns

 

Im Sommer 1998 spielten die Nesthocker:

"Firlefanz um das Sams"

 

Erste Inszenierung der Nesthocker!

Ein Theaterstück von Ingrid Schmidt-Hellge

nach dem Kinderbuch von Paul Maar:

"Eine Woche voller Samstage"

Regie: Stephanie Ganske

 

 

Aufführungstage:

Sonnabend, 12. Juni 1999

Sonntag, 13. Juni 1999

 

Personen und ihre Darsteller:

Das Sams:

Isabell Schumacher

Herr Taschenbier:

Beate Teichmann

Frau Rotkohl:

Katharina Vollmer

Studienrat Groll:

Gunilla Schulze

Verkäufer:

Samira Müller

Abteilungsleiterin:

Annalies Karnatz

Herr Oberstein:

Christian Bauer

Junge Lehrerin:

Annalies Karnatz

Eisbär:

Christian Bauer

Passanten:

Samira Müller,

 

Annalies Karnatz,

 

Christian Dennert,

 

Christian Bauer,

 

Jonny Karnatz

Weitere Verkäufer:    

Christian Bauer,

 

Jonny Karnatz

Schulkinder:

Gesa Junge,

 

Meike Rubach,

 

Anna Wieck,

 

Paul Taegert

 

Hinter den Kulissen

Regie:

Stephanie Ganske

Regieassistenz:

Sybille Lettermann

Souffleur:

Christian Dennert

Inspizienz:

Thorsten Junge

Kostüme:

Die Nesthocker

Requisite:

Die Nesthocker

Beleuchtung u. Technik:   

Hanns Wieck,

 

Karl-August Braker

Masken und Frisuren:

Sybille Lettermann

Song:

Katharina Vollmer,

 

Annalies Karnatz

Bühnenbau:

VBR-Crew,

 

Die Nesthocker

 

Handlung

Herr Taschenbier ist ein ängstlicher Mensch, der lieber Ärger einsteckt, als sich gegen seine Mitmenschen durchzusetzen. Besonders setzen ihm sein strenger Chef und seine Zimmerwirtin Frau Rotkohl zu. Da tritt das Sams in sein Leben und stellt alles auf den Kopf. Das Sams kommt natürlich an einem Samstag und ist quirlig, frech und grün. Es lässt sich nichts von anderen Menschen gefallen und liebt es, Streiche zu spielen. Zuerst ist das Durcheinander, das das Sams anrichtet, Herrn Taschenbier peinlich und lästig, doch dann gewinnt er das Sams lieb und lernt sich zunehmend auch mehr durchzusetzen. Besonders viel Chaos richtet das Sams im Kaufhaus, im Büro und in der Schule an...

 

Aus dem Nähkästchen

Aus diesem Grunde gehört zur Schauspielausbildung auch die richtige Atem- und Sprechtechnik: Für die Tumult-Szene im Kaufhaus musste mit unserer Abteilungsleiterin eine "Schrei-Probe" im Foyer eingeschoben werden. Eine ganze Zeit lang schrien sich drei Spieler gegenseitig an und achteten gegenseitig darauf, nicht "auf die Stimme zu drücken", damit man nicht nach der ersten Hälfte der ersten Aufführung keine Stimme mehr haben würde.

 

Im Rahmen dieser Inszenierung unternahmen die Nesthocker übrigens ihr erstes Probenwochenende auf einer Ausfahrt in die Heide. Ein Wochenende lang wurde dort intensiv geprobt. Weitere Probenwochenenden sollten folgen...

 

Presse

Keine Sorgen mit dem Theater-Nachwuchs
Rissener Jugendliche lernen gern Plattdeutsch
Rissen. Junge Leute und die plattdeutsche Sprache - das scheint sich gegenseitig auzuschließen, denn welcher Jugendliche kann heutzutage noch richtig schön „op platt" daherplaudern? Von dieser These her müsste sich die Volksspielbühne Rissen, die ihre Stücke fast ausschließlich in niederdeutscher Mundart aufführt, um den Nachwuchs ernsthafte Sorgen machen. Doch weit gefehlt: Im Verein gibt es seit geraumer Zeit derart viel Nachwuchs, dass gleich zwei Jugendgruppen eingerichtet wurden. „Hier in Rissen scheint die Jugend ein großes Interesse an plattdeutschem Theater zu haben", freut sich Annelie Lettermann, Vorsitzende der Volksspielbühne.
Vor 28 Jahren wurden die sogenannten „Bühnenspatzen" von Herta Mutschink, kürzlich im aktuellen Stück „Rommé to drütt" in einer Hauptrolle zu sehen, gegründet. Der Nachwuchs sollte zum einen an das Theater, aber auch an die plattdeutsche Sprache herangeführt werden. Die Idee sollte Früchte tragen, weil viele Jugendliche langsam in die Volksspielbühne hineinwuchsen und heute, wie etwa Anna Richter, in den aktuellen Stücken Hauptrollen bekleiden. Auch Stephanie Ganske, die mit Sybille Lettermann die Gruppe der 14-bis 18-jährigen Nachwuchsschauspieler leitet, hat über die Spatzen den Einstieg ins plattdeutsche Theater gefunden. Damals wie heute werden kleinere Stücke eingeübt, die in Seniorenheimen oder zugunsten von Hilfsorganisationen gespielt werden.
Ferner nehmen die Rissener am Theatersport teil, bei dem sich Hamburger Theatergruppen regelmäßig im Improvisationstheater messen.
Aktuell brüten die Spatzen über einem Stück und kleineren Sketchen, die anlässlich des Rissener Theaterballs am 8. Juli aufgeführt werden sollen. „Da sind wir aber noch in der Planungsphase und üben uns im Brainstorming", so Stephanie Ganske. Ihren Teil zu diesem Fest will auch die zweite Jugendgruppe leisten.
Kinder lernen schnell Plattdeutsch. Die acht- bis 13-jährigen werden seit zwei Jahren von Annelie Lettermann bei ihren ersten Bühnenerfahrungen an die Hand genommen. „Irgendwann hatten wir so viele Kinder, dass wir eine zweite Gruppe ins Leben rufen mussten. Denn wenn die Kinder lesen können, lernen sie das Plattdeutsche ganz schnell und wollen sich auf der Bühne beweisen", weiß Annelie Lettermann, die immer wieder aufs neue ihre Freude an den kleinen, plattdeutsch sprechenden Mimen hat, zu berichten.
So braucht sich die 1955 gegründete Volksspielbühne Rissen, im übrigen eine der größten im Verbund der „Volksbühnenkunst Hamburg" freilich keine Sorgen um Schauspieler zu machen, die pro Jahr zwei plattdeutsche Stücke sowie ein hochdeutsches Weihnachtsmärchen in der Aula der Iserbargschule aufführen.

(Wedel-Schulauer Tageblatt)

 

Szenen-Fotos

 

 

Beate Teichmann - Isabell Schumacher - Annalies Karnatz

 

Katharina Vollmer - Isabell Schumacher - Beate Teichmann

 

Christian Bauer

 

 

Beate Teichmann - Isabell Schumacher

 

Gunilla Schulze - Isabell Schumacher - Paul Taegert - Meike Rubach - Anna Wieck - Gesa Junge

 

Isabell Schumacher

 

Isabell Schumacher - Katharina Vollmer

 

"Backstage": Isabell Schumacher

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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