Wir über uns

 

Im Sommer 1997 spielten die Bühnenspatzen :

"König Klaus sucht eine Frau"

 

Ein Schmunzelmärchen in drei Akten

von Hannelore Müller

Regie: Annelie Lettermann

 

 

Aufführungstage:

Sonnabend, 3. Mai 1997

Donnerstag, 8. Mai 1997

 

Aufführungsorte:

Iserbarg,

Kellertheater

 

Personen und ihre Darsteller:

König Klaus von Hohenschmaus:

Christian Bauer

Die königliche Großmutter:

Isabell Schumacher

Hofdame:

Beate Teichmann

Minister Oberschmaus:

Hanke Schmidt,

 

Samira Müller

Bückling:

Anna Wieck

Mückling:

Gesa Junge

Köchin Löffelstiel:

Isabella Colombini

Lirum:

Wiebke Helmold

Larum:

Darius Dadras

Maler Alabasta:

Gunilla Schulze,

 

Annalies Karnatz

Narr Ulkus:

Meike Rubach

Oberarzt:

Christian Dennert

Unterarzt:

Maximilian Krull

Prinzessin Lilli aus dem Lilienland:

Meike Helmold

Prinzessin Moni aus dem Klatschnmonland:    

Gunilla Schulze

Prinzessin Rosi aus dem Rosenland:

Sarah Peters

 

Hinter den Kulissen

Regie:

Annelie Lettermann

Regieassistenz:

Sybille Lettermann

Souffleuse:

Karen Wieck

Musik:

Hans Petersen

Kostüme:

Elke Lustig

Bühnenbau:

Hanns Wieck,

 

Herbert Lettermann

 

Handlung

Der König Klaus soll auf Wunsch seiner Großmutter heiraten. Der junge König hat dazu keine Lust, er fühlt sich einfach noch nicht reif. Großmama lädt drei Prinzessinnen aus den Nachbarländern ein. Er verliebt sich spontan in Prinzessin Rosi; die aber möchte einen so unselbständigen Menschen nicht heiraten. König Klaus ist sehr traurig und versucht sich zu ändern.

 

Die Autorin

Hannelore Müller wurde am 3. Januar in Wetter an der Ruhr geboren. Sie spielte schon in ihrer Schulzeit in Hagen begeistert im Schülertheater mit, von Dornröschen bis zum Müllerburschen, von der Hexe bis zur Iphigenie. Zog mit Mann und zwei Kindern nach Bergisch Gladbach, studierte dort Pädagogik und Literaturwissenschaft. Mit ihren ersten Schülern lernte sie anhand eines von ihr verfassten Stückes das Lesen. "Der kleine Hund und seine sieben Wünsche" war ihr erstes im Deutschen Theaterverlag veröffentlichtes Schulspiel. Als Rektorin einer Grundschule gründete sie 1976 eine Theater-AG, die bis heute besteht. Sie spielen zu Weihnachten, zur Schülerverabschiedung, zur Einschulung und zum Geburtstag ihre Stücke, die aus der Praxis für die Praxis geschrieben wurden.

 

Aus dem Nähkästchen

Vier junge Mädchen stießen 1997 zu den Bühnenspatzen und betraten in "König Klaus sucht eine Frau" zum ersten Mal die Bühne; unter ihnen Beate Teichmann. Sie verkündete gleich zu Beginn: "Also ich geh ja auf die Bühne, aber ich will kein Wort sagen!" So wurde ihr die Rolle einer stummen Hofdame hinzugeschrieben.

Heute hat Beate als erste der "Nesthocker" aus der Volksspielbühne Rissen ihre Schauspielausbildung mit Auszeichnung bestanden und wird wohl noch viele Worte auf der Bühne sagen. Tja, wie's kommt....

 

Presse

Die VOLKSSPIELBÜHNE RISSEN löst ihre Nachwuchsprobleme, unter denen wohl jedes Amateur-Theater zu leiden hat, auf besondere Weise. Schon vor fünfundzwanzig Jahren hat Hertha MUTSCHINK eine Kindergruppe gegründet, aus der nicht nur heutige Aktive hervorgegangen sind. Inzwischen spielen bei den BÜHNENSPATZEN der V.B. RISSEN schon deren Kinder im Alter zwischen sieben und siebzehn Jahren hoch- und plattdeutsche Stücke mit viel Spielfreude und erstaunlicher Bühnensicherheit.
Die Hamburger Theatertage erlebten eine Premiere der BÜHNENSPATZEN mit dem Schmunzelmärchen KÖNIG KLAUS SUCHT EINE FRAU von Hannelore Müller, dem die Regisseurin Annelie LETTERMANN mit viel Einfühlungsvermögen, je nach Bedarf, neue Rollen hinzugeschrieben oder im Stück vorhandene Einzelfiguren geteilt hatte. Es gehört zum Prinzip der Gruppe, daß alle Mitglieder mitspielen, gleichgültig, ob sie schon Hervorragendes zeigen oder gerade erst dazugekommen sind. Und so wird dem Pagen Bückling noch ein völlig gleich kostümierter kleiner Mückling zugestellt, der zum Gaudium des Publikums jede Aussage Bücklings augenzwinkernd relativiert. Die ganz neue, das erste Mal noch etwas scheu vor Publikum stehende, etwas längere Köchin Löffelstiel wird mit den beiden kleinen erfahren-kecken Gehilfen Lirum und Larum zusammen aufgebaut. Köstlich, wie die kleine Gehilfin die verlockende königliche Sahnetorte aus Gips abstellt und sich verschmitzt ganz unauffällig genußvoll den Finger abschleckt.
Der lange, dürre, königliche Ober-Arzt, mit der ganzen überheblichen Würde seines Berufsstandes im Gehrock, mit Arztköfferchen in der Hand und Spitzbart im Milchgesicht einherstolzierend, zuständig für des Königs Klaus obere Gesundheit (von Kopf bis Nabel) bekommt noch einen kurzen, runden Unter-Arzt mit ebendenselben Bonsai-Attributen zugestellt, zuständig für des Königs unteren Bereich (Nabel bis Zehen). Ein herrlich komisches Paar, und endlich weiß ich, was unter einem "Ober"-Arzt zu verstehen ist! Die BÜHNENSPATZEN zeigten eine wirklich königliche Kostümierung von ELKE LUSTIG, und eine Ausstattung von Hans-Egbert WIECK und Herbert LETTERMANN, wie sie ein Stadttheater auch nicht schöner hätte bieten können. Es würde den Rahmen sprengen, wollte ich die Einzelleistungen der unter der sorgfältigen, einfühlsamen und vor allem kindgerechten Regie von Annelie LETTERMANN spielenden achtzehn Mitwirkenden besprechen. Deshalb sei hier stellvertretend für alle Isabell SCHUMACHER als königliche Großmutter genannt, die mit ihrer Darstellung zu großen Hoffnungen berechtigt.
Es war eine Premiere. Die Rissener Bühne ist viel breiter, aber weniger tief als die des Kellertheaters. Und sie hat einen Vorhang.
Das Kellertheater hat auch einen, aber - Tücke der Technik - er mochte sich an diesem Nachmittag nicht bewegen! Und ließ sich auch nicht auf die Schnelle reparieren! Wer auch auf der Bühne steht, weiß, welche Schwierigkeiten selbst routinierte Erwachsene haben, wie Text und Zusammenspiel aus den Rhythmus kommen, wenn geprobte Gänge, Auftritte oder Abgänge nicht mehr stimmen, nicht mehr wie geprobt möglich sind!
Die Fachleute im vollbesetzten Haus - es mußten noch Stühle eingestellt werden - staunten nicht schlecht, mit welcher Bravour diese BÜHNENSPATZEN-Kinder mit der ungewohnten Situation ohne jede Probe fertig wurden! Sicher, es gab Ablaufpausen, und hin und wieder wurde jemand daran erinnert, daß er "dran" war, mit solch unauffällig-sicherer Selbstverständlichkeit, mit soviel Charme und umwerfender Spielfreude, daß es wohl nur bemerkte, wer solche Situationen aus eigenem Erleben kennt.
Ich hatte als Publikum fast nur Kinder erwartet. Es saßen fast nur Erwachsene da. Sie haben sich königlich amüsiert. Ich auch, obwohl ich kein Verwandter bin. Es war ein Erlebnis!

(Verbandskritik)

 

Szenen-Fotos

 

 

Christian Bauer

 

Christian Bauer - Hanka Schmidt - Gesa Junge - Anna Wieck

 

Christian Dennert - Christian Bauer - Maximilian Krull - Hanka Schmidt

 

 

Christian Bauer - Meike Rubach

 

Isabell Schumacher - Christian Bauer - Sarah Peters

 

Meike Helmold - Gunilla Schulze

 

Christian Bauer

 

"Promotion" beim Fernsehsender Hamburg1:

Elke Lustig - Karen Wieck - Annelie Lettermann

 

 

Isabell Schumacher

 

 

Gesa Junge - Anna Wieck

 

Christian Bauer

 

Anna Wieck - Isabell Schumacher  - Christian Bauer

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Impressum