Wir über uns

 

In'n Harvst 1989 hebbt wi speelt:

"Strandräubers"

 

Lustspill in fief Akten

vun Gerhard Bohde

bedaan vun Günther Siegmund

Speelbaas: Rudi Schröder

 

 

Opföhrensdaag

Freedag, 03. Novembermaand 1989

Sünnavend, 04. Novembermaand 1989

Sünnavend, 04. Novembermaand 1989

Sünndag, 05. Novembermaand 1989

Maandag, 06. Novembermaand 1989

Dingsdag, 07. Novembermaand 1989

 

Rullen un jüm ehr Spelers

Mudder Trölsch:

Herta Mutschink

Jens Jensen:

Markus Krohn

Knud Knudsen:

Kai Lorenzen

Niels Nielsen:

Søren Steffens

Strandvoogt:

Rudi Schröder

Mine:

Sybille Lettermann

Stine:

Anna Fischer

Trine:

Sabine Bennecke

Ruth von Ehren:

Heike Prieß

Hans Holt:

Dirk Steffens

 

Achter de Kulissen

Speelbaas:

Rudi Schröder

Sien Hülp:

Wolfgang Prieß

Lüüd an de Siet:

Lisa Schröder,

 

Christa Bonnat

Tosegger:

Peter Maiwald

Bühnbu:

Ellinor Rother,

 

Jürgen Schönlein,

 

Hans Klameth

 

Lütt beten wat to dat Stück

Die drei "Strandräubers" Jens Jensen, Knud Knudsen und Niels Nielsen sind in jeder stürmischen Nacht unterwegs, angetrieben von Mutter Trölsch, um dem Strandvogt zuvorzukommen. Heute Abend werden sie allerdings einen grausigen Fund machen und sich noch wünschen, dass sie lieber zu Hause geblieben wären.

 

Presse

Strandräubers
Seit 4. November ist die Volksspielbühne Rissen mit den "Strandräubers" in der Aula der Schule Iserbarg zu sehen. Wir haben in dieser Ausgabe gleich zwei Berichte abgedruckt, um sowohl den Liebhabern des Plattdeutschen als auch jenen einen Eindruck von diesem Theaterstück zu vermitteln, die kein Platt sprechen:


Ich war ja vorgewamt. Meine 15-jährige Tochter hatte nach einem Blick in die Aula Iserbarg gemeint: "Das Bühnenbild ist irre!" - und tatsächlich, ich war bald gefangen von der Atmosphäre der Inselkneipe von Mutter Trölsch.
Der Wind pfiff stilecht durch die Nacht, in der die drei jungen Strandräuber statt Whiskey eine halbertrunkene Meerjungfrau an Land zogen.
Während sich nun die Schicksalsfäden vertüdelten und wieder lösten, gut angefeuchtet von manch ergaunertem Grog, konnten wir darüber schmunzeln, wie gut sich die nun flügge gewordenen Bühnenspatzen der Volksspielbühne Rissen in die Fremdsprache Plattdeutsch hineingefunden haben.
Besonders das komische Talent von Søren Steffens fiel auf, der den begriffsstutzigen Niels Nielsen mit der verdrehten Liebe zu Fremdwörtern in selbstverständlicher Gemütlichkeit spielte. Verblüffend auch, mit welcher fröhlichen Lockerheit und pfiffigen Mimik sich vor allem auch Kai Lorenzen und Sybille Lettermann durch das verzwickte Geschehen bewegten, und Markus Krohn, der noch einen Spaß aus einem Versprecher machte. Herzlichen Glückwunsch also an Herta Mutschink und Silke Lorenzen, die Ziehmütter der Bühnenspatzen. Der Start mit Euren sieben Küken ist geglückt. Allerdings darf die Würze der "Alten" nicht fehlen. Herta Mutschink und Rudi Schröder spielten nicht grantelnde, listige Wirtin und seebärig verschmitzter Strandvogt, sie waren es, weit über das Maß einer Amateurbühne hinaus. (G. Müller, Rissener Rundschau)


Dat is gornich so eenfach - so kann ik mi dat wull vörstellen - en Spill mit den "Nowuss" - dat heet mit de Jugend ut de "Bühnenspatzen" - un denn glieks söven vun teihn Dorstellers op de Bredder, de de Welt bedüden, so hentokriegen! Dat geiht doch al loos, wenn de Speelboos 'n lange Tiet vörher al en Stück to finn'n hett, wo so veel Deems un Jungs wat mit 'nanner bring'n köönt. Dat schall för de jungen Künstlers jo ok Höög moken - datt all'ns instudeem un utwennig to lehrn - wat se nich lever mol in 'ne Disco rümspringen muchen? De dree Jungs - Jens, Knud un Niels, hebbt in ehr Leven wull noch nie an de Elv bi Wittenbergen "Strandgoot" mookt? Wo gifft dat hüüt noch'n Grog-Stuuv mit'n Mudder Trölsch? En Strandvoogt hett ok nix mehr optosammeln - is jo all'ns in "Container" packt - dor is dat ok lichter, dree snuckelige Deems, Mine, Stine und Trine, in de Welt to setten, de denn ok noch Makrelen angeln köönt! Wat'n Glück, dat dat "Strandgoot" sik as Deern ohn "Mund-zu-Mund-Beatmung" in de Welt trüchfinn' kunn, sünst harrn de Jungs sik noch richtig in de Hoor kregen.
Man goot, dat Mudder Trölsch un de Strandvoogt in ehr Spill de Sekerheit för de Jugend wedder bringen kunnen.
De Bühnenbuers hebbt jo ok mit de Kulissen wedder 'n feinet Bild henstellt un de Mackers, de achtem orer ünnen mitholpen hebbt, köönt de Anerkennung vun dat Publikum mit no Huus nehm'n. All tosomen hebbt sik grote Möh geven un uns as Tokiekers 'n Freid mookt, un wenn düt "Team" wedder speelt, hebbt se ok de Routine mitkregen, 'n beten langsomer un düütlicher to snacken, dat man achtern in de Aula ok all'ns mitkriggt. Denn is uns nich bang üm den "Nowuss" un wi koomt all wedder, üm uns mit de Rissener Künstlers fein to amüseern!
(H. Seemann, Rissener Rundschau)

 

Szenen-Fotos

 

 

Markus Krohn - Kai Lorenzen - Herta Mutschink

 

 

Herta Mutschink - Markus Krohn - Søren Steffens - Kai Lorenzen

 

Anna Fischer - Sabine Bennecke - Sybille Lettermann - Rudi Schröder

 

 

Heike Prieß - Markus Krohn - Herta Mutschink - Dirk Steffens

 

 

Markus Krohn

 

Anna Fischer - Markus Krohn - Sybille Lettermann - Sabine Bennecke - Rudi Schröder - Kai Lorenzen

 

Markus Krohn - Kai Lorenzen - Rudi Schröder - Søren Steffens

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Impressum