Wir über uns

 

Wi spelen in't Fröhjohr 1979:

"Frollein Schalotte"

 

Volksstück in dree Akten

vun Adolf Woderich

Speelbaas: Rudi Schröder

 

 

Opföhrensdaag

Freedag, 30. Märzmaand 1979

Sünnavend, 31. Märzmaand 1979

Sünndag, 01. Aprilmaand 1979

Maandag, 02. Aprilmaand 1979

Dingsdag, 03. Aprilmaand 1979

 

Rullen un jüm ehr Spelers

Charlotte Schütt, pensioneerte Lehrersch:  

Hilma Wieck

Otto Scharnberg, Bürgermeister:

Heiner Tewes

Alwine, sien Fru:

Christel Tewes

Emil Facklam, Gastweert:

Egbert Wieck

Dora, sien Fru:

Elfi Bergel

Monika, jüm ehr Dochter:

Inge Thurmann

Jens-Peter Meyerdierks, Danzlehrer:

Wolfgang Vacano

Harry Rademann, Maakler un Heelpraktiker:   

Gustav Felst

Paula, sien Fru:

Hannelore Schramme

Scholle, Schöler:

Dirk Steffens

Krümel, Schöler:

Steffen Lau

 

Achter de Kulissen

Speelbaas:

Rudi Schröder

Toseggersch:

Gertrud Felst

An de Siet:   

Irmgard Ehrich

Prüük un Visaasch:    

Silke Lorenzen,

 

Karin Lorenzen,

 

Vera Lenz

Lüchtmokers:

Herbert Lettermann,

 

Albin Novitski

Bühnenbu:

Uwe Fischbeck,

 

Alfred Bergel,

 

Jonni Teich

 

Lütt beten wat to dat Stück

„Frollein Schalotte" — hinter dieser Titulierung verbirgt sich die pensionierte Schullehrerin Fräulein Charlotte Schütt, vor der mittlerweile zwei Generationen von ehemaligen Schülerinnen und Schülern „strammstehen", obwohl einige von ihnen in der aufstrebenden Gemeinde Tinsdal Karriere gemacht haben, wie Bürgermeister Scharnberg. Und wenn es darum geht, gewisse Grundstücksspekulanten übers Ohr zu hauen, um die Gemeinde vor Schaden zu bewahren, dann bekommt nicht nur er seine Lektion von „Frollein Schalotte" erteilt. Zähneknirschend muß der Gemeinderat sich fügen, denn nicht umsonst feiert die Gestrenge in Kürze ihr 5Ojähriges Jubiläum als unparteiische Gemeinderätin, das „Zünglein an der Waage", wie sie selbst gern sagt.
Welch gute Seiten schließlich Frollein Schalottes Grundsätze haben, und welchen Vorteil sie der Gemeinde und den Bewohnern bringen, das muß auch der letzte Aufmucker zugeben, als sie auf ihrer Jubiläumsfeier ihrerseits die „Überraschungen" verteilt.

 

An "Schalotte" (Seufzer des Gemeinderates)

 

Wat hebbt wi blots för'n Arger

mit uns olet Frollein Schütt!

Wo wat to kommandeern is,

dor sitt se an de Sprütt!

  

In all'ns stickt ehr Nääs se rin,

smitt all'ns hier över Bord!

Wi Mannslüüd köönt nix moken,

se hett dat letzte Woort!

  

Schalotte... Schalotte!

Du Prachtstück vun Natur!

Schalotte... Schalotte!

Stöttst all uns an der Buer!

Schalotte... Schalotte!

Wat büst du för'n Mallöör.

Wi koomt meist as de Ossen

uns wat belämmert vör!

  

All'ns will se hier befummeln,

kiekt rin in Pann un Pütt.

Wat hebbt wi blots för'n Arger

mit uns olet Frollein Schütt!

 

Presse

Man mag über das Konzept der Bühne, nur Lustspiele zu inszenieren, geteilter Meinung sein. Nicht aber über die Qualität der gezeigten Aufführungen.
Auch mit der von Rudi Schröder verantworteten Einstudierung der Woderich-Komödie verhält es sich nicht anders: Was da in der Aula der Schule am Iserbarg über die Bühne ging, war mehr als eine routinierte Arbeit. Man vergaß teilweise ganz, in einer Amateuraufführung zu sitzen. Dieser Eindruck wurde durch das profihaft gestaltete Bühnenbild noch verstärkt.
Natürlich ist das Frollein Schütt eine Paraderolle. Und Hilma Wieck wird in ihrer laut Programmheft 32. Rolle an dieser Bühne den leisen wie den lauten Seiten der alten Lehrerin voll gerecht.
Ihr zur Seite die Mitglieder des Gemeinderates, die sich in ihrem Bemühen, die Unterschrift unter den Verkaufsvertrag zu bekommen, keine Pointe entgehen lassen.
Wieder fällt auf, mit welcher Sicherheit Jugendliche mitwirken. Diesmal Dirk Steffens und Steffen Lau als fußballernde und limotrinkende Schüler Scholle und Krümel.
In den mit jeweils 400 Zuschauern wieder völlig ausverkauften Vorstellungen gab es selbst in der letzten Reihe keine akustischen Probleme. Auch das ein Beweis für die Sorgfalt der Inszenierung.
Man darf der Bühne, die im nächsten Jahr ihr 25jähriges Jubiläum feiern wird, wünschen, daß sie weiter mit dieser Qualität für das Volksbühnenspiel wirbt.

(Verbandskritiker D. Römmer)

 

Szenen-Fotos

 

 

Elfi Bergel - Christel Tewes - Hannelore Schramme

 

Inge Thurmann - Egbert Wieck

 

Egbert Wieck - Steffen Lau - Dirk Steffens

 

Heiner Tewes - Gustav Felst - Egbert Wieck

 

Inge Thurmann - Hilma Wieck - Egbert Wieck

 

Hilma Wieck

 

 

Inge Thurmann - Elfi Bergel

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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