Wir über uns

 

Wir spielten zu Weihnachten 1977:

"Ein Weihnachtstraum"

 

Märchenspiel in 5 Bildern

von Hilma Wieck

Regie: Hilma Wieck

 

 

Aufführungen

Sonnabend, 10. Dezember 1977

Sonnabend, 10. Dezember 1977

Sonntag, 11. Dezember 1977

Sonntag, 11. Dezember 1977

 

Personen und Darsteller

Mutter:

Elfi Bergel

Hans:

Claudia Heynen

Petra:

Petra Revello

Kasper:

Bärbel Fischbeck

Gretel:

Christiane Fischbeck

Hänsel:

Gesa Schamp

Koch:

Alfons Wieck

Köchin:

Annelie Lettermann

Königin:

Hannelore Schramme

König:

Herbert Lettermann

Prinzessin:

Nicole Duddeck

Prinz:

Dirk Steffens

Sonne:

Elke Novitski,

 

Anja Wingberg,

 

Steffanie Rosenblatt

Elfen, Zwerge, Engel:

Cornelia Gerber,

 

Bettina Behrens,

 

Annette Kaiser-Schäfer,

 

Niels Lorenzen,

 

Caroline Nölting

Narr:

Jens Wodzak

Rumpelstilzchen:

Dirk Steffens

 

Hinter den Kulissen

Regie:

Hilma Wieck

Regie-Assistenz:

Elfi Bergel

Souffleuse:

Gertrud Felst

Inspizienz:

Christel Tewes,

 

Karin Lorenzen

Maske/Frisuren:   

Regina Wieck,

 

Silke Lorenzen

Kostüme:

Silke Lorenzen

Beleuchtung:

Herbert Lettermann,

 

Albin Novitski

Ton:

Albin Novitski

Bühnenbau:

Alfred Bergel,

 

Uwe Fischbeck,

 

Jonni Teich

 

Handlung

Wer kennt das nicht? Es ist der Tag vor Heilig Abend, und man hält es vor Spannung und Vorfreude kaum aus. Bekommt man die Geschenke, die man sich gewünscht hat? Wie sieht der Weihnachtsmann wohl aus? Gibt es vielleicht schon Spuren, die darauf hinweisen, dass der Weihnachtsmann kommen wird? Auch den Kindern Hans und Petra geht es nicht anders. Sie können nicht einschlafen und würden doch zu gerne einen Blick in die Weihnachtsstube werfen. Doch die Tür ist abgeschlossen, und die Mutter sagt, dass nur der Weihnachtsmann den Schlüssel habe. In ihren Träumen (?) erscheint ihnen der Kasper und nimmt sie mit auf eine Reise durch das Märchenland, um den Weihnachtsmann zu finden.

 

Die Autorin

Wir stellen vor: Hilma Wieck (von Bärbel Fischbeck)

Wer zählt die Rollen, weiß noch deren Namen? Für unser "Frollein Schalotte", Hilma Wieck, haben wir sie gezählt: die Rolle der resoluten Oma in "Oma ward verköfft" war ihre 37ste! Sie war ja auch von Anfang an dabei, hat die ersten, noch unsicheren Schritte der VBR nach der Gründung 1955 miterlebt, die ersten Sketche und "Bunten Abende" im damaligen Heidehaus. Denn musische Talente hat Hilma Wieck reichlich aufzuweisen, vom Theaterspielen über Flöte-, Akkordeon- bis hin zum Spiel an der Heimorgel. Wer kennt nicht als VBR-Stammgast die entzückenden Tanzeinlagen der Blumen, Elfen, Engel und Zwerge in unseren Märchenspielen zur Weihnachtszeit, wenn es hieß: Spielleitung: Hilma Wieck? Eines davon - "Kasperles Reise zum Weihnachtsmann" - kindergerecht, mit vielen lustigen Einfällen, hat sie selbst geschrieben und einstudiert. Es wurde mit großem Erfolg zuletzt 2001 zum 5. Mal aufgeführt.

Vielseitig ist Hilma Wieck auch auf der Bühne: sich auf einen Typ festlegen zu lassen, kommt für sie nicht in Frage. Da wurde der Vamp Mia in "Rund üm Kap Hoorn" (1965) genauso gekonnt auf die Bretter gelegt wie die resolute Tante Louise in der französischen Gaunerkomödie "Familienpapiere". Zu "Rund üm Kap Hoorn" muss noch angemerkt werden, dass diese herrliche niederdeutsche Komödie vun de Woterkant zum 20jährigen Jubiläum der VBR im Frühjahr 1975 wiederaufgeführt wurde. Für die Spielleitung zeichnete... Hilma Wieck verantwortlich. Mit Musik- und Tanzeinlagen und gewaltigem Statistengetümmel - was ist denn eine Hafenkneipe ohne Publikum - brachte sie eine echte Novität in die Aufführungen, mit sicherem Instinkt für das, was den Zuschauern gefällt. Diese Inszenierung gehörte seinerzeit zu den erfolgreichsten in der Geschichte unserer Bühne. "Schlaflose Nächte genug hat sie mich gekostet", lacht Hilma Wieck, "dieser Massenaufmarsch in der Bühnenkneipe 'Kap Hoorn' hätte ja auch ins Auge gehen können, schließlich bin ich nicht der Fritz Lang." Nun, die Szenen sind großartig angekommen, und die Bühnenbauer wissen zu berichten, dass extra eine große Auftrittsrampe mit dicken Bohlen als Stützen konstruiert werden musste. Einer größeren Anzahl von Ehefrau- und Mutterrollen hat Hilma Wieck Profil gegeben. "Meine liebste von allen war bisher die Ella, Ehefrau des Daniel Broczowsky, seines Zeichens Installateur im Kibbuz, für die soviel von dem Stück Papier Trauschein abhängt", sagt sie. "Ich bin froh, dass ich diese Rolle mit meinem Mann zusammen in Ephraim Kishons tiefsinniger Komödie spielen durfte." "Komische Rollen mag ich auch sehr gern", berichtet sie weiter, "ich denke da an die schrullige Millionärin in "Wunschträume" und an die plietsche Magd Liese in "Dat Doktorbook"." Wir denken außerdem noch mit Vergnügen an "Frau brigittes" "Minschfoot - Peerfoot, Minschfoot - Peerfoot", das sie als Zeugin gegen den Dorfrichter Adam in "De tweismeten Kruk" (Kleist auf Niederdeutsch) eindrucksvoll hervorbrachte. Ein Glanzlicht setzte sie 1976 mit der Rolle der Helene Engel zusammen mit Elfi Bergel als Elvira Engel in "...un baven wahnen Engels". Einfach "himmlisch"! (...)

 

Presse

„Ein Weihnachtstraum"
Bravo, Hilma Wieck! — Das war ein wunderhübsches Weihnachtsmärchen, das am 10. und 11. Dezember 1977 von der Volksspielbühne Rissen in der Aula der Schule Iserbarg zur Freude von Jung und Alt aufgeführt wurde, denn es waren nicht nur Kinder und ihre Mütter anwesend, sondern auch ältere und alte Damen ohne Anhang wurden gesehen, die sich gewiß noch einmal in die Kindheit zurückversetzen wollten. Die Autorin, Hilma Wieck, und alle Schauspieler groß und klein verdienen höchstes Lob für diese wohlgelungene Aufführung, für die reizenden Kulissen und die hübschen Tanzeinlagen der kleinen Mitspieler.
Da ist es wirklich nicht mehr nötig, die Mühsal des Besuches einer großen Theaterbühne in der Innenstadt auf sich zu nehmen, um mit den Kindern ein Weihnachtsmärchen zu sehen, wenn in Rissen selbst so gutes Theater gemacht wird.

(Der Rissener)

 

Szenen-Fotos

 

 

Bärbel Fischbeck

 

 

Petra Revello - Claudia Heynen

 

Bärbel Fischbeck - Christiane Fischbeck

 

Alfons Wieck - Annelie Lettermann - Herbert Lettermann

 

 

Alfons Wieck - Herbert Lettermann - Annelie Lettermann

 

 

 

 

Claudia Heynen - Gustav Felst - Alfons Wieck - Petra Revello

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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