Wir über uns

 

Wi spelen in'n Harvst 1965:

"Rund um Kap Hoorn"

 

En lustig Spill in dree Törns

vun Fritz Wempner

Speelbaas: Otto Schröder

 

 

Opföhrensdaag

Sünnavend, 23. Oktobermaand 1965

Sünnavend, 30. Oktobermaand 1965

Sünndag, 31. Oktobermaand 1965

Sünnavend, 6. Novembermaand 1965

Sünnavend, 20. Novembermaand 1965

 

Opföhrensöörd

Heidehaus,

Iserbarg,

Hahnöversand,

Bad Bramstedt

 

Rullen un jüm ehr Spelers

Korl Nass, Koptain:

Egbert Wieck

Jonny Tetens, Stüermann:

Jürgen Holst

Walter Christiansen, Reeder:

Theo Wittenburg

Irmgard, sien Dochter:

Annelie Warnke

Falkenoog, Detektiv:

Peter Felst

Mollich, Detektiv:

Erwin Wehr

Jette Presskopp, Zeitungsfru:

Elfi Bergel

Eduard Funk, Rundfunkreporter:

Wolf-Dieter Neitzke

Mia Brinkmann, Privatsekretärin:     

Hilma Wieck

 

Achter de Kulissen

Speelbaas:

Otto Schröder

Toseggersch:

Bärbel Fischbeck

Bühnenbau:

Alfred Bergel

Prüük un Visaasch:

Friseurmeister W. Brock

 

Lütt beten wat to dat Stück

In einer Hafenkneipe schrubbt Käppen Korl den Fußboden, Empörung im Herzen, weil sein Kompagnon und früherer Steuermann keine Froonslüd im Betrieb duldet. Um sicherzugehen, dass Korl keine Fisematenten machen kann, hat er besonders diesen Punkt in einem Paragraphenwald festgelegt, dem sich der Käppen nicht entwinden kann. Die entzückende Reederstochter Irmgard, die bei Onkel Korl Schutz und Obdach vor einem unerwünschten Freier sucht, ruft ungeahnte Komplikationen hervor. Da nach Jonnys Lehrsätzen eine Deern, die hübsch ist, immer falsch und schlecht sein muss, verwandelt sich das Mädchen in die tutige, sommersprossige Nichte des Käppens, fast chemisch rein von allen Reizen. Aber doch nur fast. Zuerst spürt Jonny nur Mitleid mit dem hässlichen Entchen, bis er es lieb gewinnt und ihr einen Heiratsantrag macht....

 

Presse

„Rund um Kap Horn"
Seit meinem letzten Besuch in Rissen hat sich dort vieles getan. Daß eine Viertelstunde vor Beginn der Saal ausverkauft war, habe ich bisher bei den befreundeten Volksspielbühnen noch nicht erlebt. Das soll man erst einmal nachmachen. Leider muß ich diesen erfreulichen Anfang abschwächen, denn dieses Spiel um Kap Horn war wirklich nicht noch länger zu ziehen, wie es ohnehin schon war. Nebenbei bemerkt, es war auch überflüssig zu betonen, daß so und soviele Neue mitspielten, man hätte es auch so gemerkt. Vor allem sollte man bei solchen Stücken allen überflüssigen Ballast über Bord werfen und streichen, wo es irgend geht. Das wäre im spielerischen Sinn ein besserer Erfolg gewesen, und nur aus dieser Sicht sind meine Worte zu deuten. Vielleicht passen den Rissenern meine Worte nicht, aber um der Sache willen müssen sie gesagt werden. Hilma Wieck als Mia Brinkmann war ausgezeichnet, Elfriede Bergel als Zeitungsfrau, Annelie Wernecke als Tochter des Reeders Christiansen, Egbert Wieck als Kapitän Korl Nass waren diejenigen, die dem Stück einigermaßen Profil gaben. Dabei habe ich in Rissen schon ganz andere Leistungen gesehen. Denn der Erfolg des Stückes beim begeistert mitgehenden Publikum lag im Wort und im netten Bühnenbild. Wenn der Spielleiter unnötige Längen streicht, wird es ihm nicht nur der Spielbetrachter danken, sondern auch das Publikum, das bei aller Begeisterung viel kritischer ist, als man denkt. (Verbandskritiker Herbert Müller)


"RUND UM KAP HORN" - HATTE GROSSEN ERFOLG
Das plattdeutsche Bühnenstück "Rund um Kap Hörn" der Rissener Volksspielbühne hatte vollen Erfolg. Das Heidehaus in Rissen war bis auf den letzten Platz besetzt und man hat vor, dieses schöne Stück am 20. November um 20 Uhr in der neuen Aula der Schule am Iserbarg zu wiederholen. Fritz Kruse, (...), begrüßte die Zuschauer auch diesesmal wieder in seiner launigen und schon so liebgewonnenen Art. Sein Auftritt, der zwar immer nur kurz, würde uns fehlen, wenn es nicht so wäre. Er bringt es mit wenigen Worten fertig, die Besucher hinzuführen in die Gegenwart des jeweiligen Bühnenbildes, so daß die positive Aufgeschlossenheit bereits gegeben ist, bevor sich der Vorhang teilt. Das Bühnenbild, eine Köminsel am Hafen, schuf Alfred Bergel, stilecht und lebensnah. Es geht in diesem Stück von Fritz Wempner um die Geschichte einer von zuhause fortgelaufenen Reederstochter (Annelie Warnke) und eines jungen Seemanns, der mit hübschen jungen Mädchen nichts mehr zu tun haben will. Wir wollen nicht zuviel verraten, sonst nehmen wir all denen, die sich dieses Stück noch ansehen wollen (und wir möchten dazu raten) die ganze Spannung. Ausgezeichnet spielte Egbert Wieck als Käpt'n Korl. Er stand die ganze Zeit auf der Bühne und zog die ganze Handlung mit sich. Aber auch die Zeitungsfrau Elfriede Bergel spielte großartig und konnte viele Lachsalven für sich buchen. Unseren "Neuen", die zum ersten Male auf der Bühne standen, gebührt Lob: Man merkte es kaum, daß sie erstmalig auftraten. Die Nebenrollen seien noch zu erwähnen: Da waren Peter Felst und Erwin Wehr als muntere Detektive, die gerade immer das Falsche taten, Hilma Wieck als „feine" Privatsekretärin und Wolf-D. Neitzke als Rundfunkreporter. Für die Frisuren und die Schminke sorgte wie immer unser bewährter Maskenbildner Walter Brock.

(Rissener Rundschau)


Ein volles Heidehaus
Einen großen Erfolg hatte die Aufführung der Rissener Volksspielbühne im Heidehaus. Der Saal war nicht nur überfüllt, sondern manche konnten „Rund um Kap Hörn" nicht sehen, weil alle Plätze ausverkauft waren. (...) Der zweite Vorsitzende Fritz Kruse begrüßte die Zuschauer und erklärte vorsichtshalber, daß ein gestreifter Buscherrundje ein Arbeitshemd der Schauerleute wäre. Stimmungsvoll rief ein Nebelhorn zum Beginn des plattdeutschen Volksstückes von Fritz Wempner. Das Bühnenbild schuf Adolf Bergel und zauberte eine Köminsel auf die Bühne.
Dort schrubbt Käppen Korl den Fußboden, Empörung im Herzen, weil sein Kompagnon und früherer Steuermann keine Froonslüüd im Betrieb duldet. Um sicher zu gehen, daß Korl keine Fisematenten machen kann, hat er besonders diesen Punkt in einem Paragraphenwald festgelegt, dem sich der Käppen nicht entwinden kann.
Die entzückende Reedertochter, die bei Onkel Korl Schutz und Obdach vor einem unerwünschten Freier sucht, ruft ungeahnte Komplikationen hervor. Da nach Jonnys Lehrsätzen eine Deern, die hübsch ist, immer falsch und schlecht sein muß, verwandelt sich das Mädchen in die tutige, sommersprossige Nichte des Käppens, fast chemisch rein von allen Reizen. Aber doch nur fast...
Zuerst spürt Jonny nur Mitleid mit dem häßlichen Entchen, bis er es liebt und ihr einen Heiratsantrag macht. Um diese Haupthandlung schleichen zwei komische Detektive, ein auf Abwege geratener Vater bullert los, die Sex-Schlange Mia versucht, jeden Mann zu umgarnen, ein Funkregisseur bringt „Leben in die Bude" und die redselige Zeitungsfrau rundet die gelungene Aufführung ab.
Den Dank für den hübschen Abend teilen sich: Egbert Wiek als Kappen Korl Nass, Jürgen Holst als Steuermann und Frauenhasser, Theo Witten-burg als Reeder, Annelie Warnke mit den zwei Gesichtern der Reedertochter, Peter Feist und Erwin Wehr als muntere Detektive, Elfriede Bergel als urgemütliche Zeitungsjette, Wolf-Dieter Neitzke als Funkreporter und Wilma Wieck als feune Privatsekre-törin. Auch Walter Brock als Maskenbildner soll nicht vergessen sein.

(Norddeutsche Nachrichten)

 

Szenen-Fotos

 

Regisseur Otto Schröder im Kreise seiner Spielerinnen

 

Annelie Warnke - Jürgen Holst

 

Egbert Wieck - Annelie Warnke

 

Annelie Warnke - Jürgen Holst - Egbert Wieck

 

Annelie Warnke

 

Peter Felst - Annelie Warnke

 

Annelie Warnke - Egbert Wieck

 

Elfi Bergel - Egbert Wieck

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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