Wir über uns

 

Wir spielten im Frühjahr 1961:

"Wenn de Hahn kreiht"

 

Bauernkomödie
von August Hinrichs

Regie: Fritz Kruse

 

 

Aufführungstermine

Freitag, 21. April 1961

Sonnabend, 22. April 1961

 

Aufführungsort

Heidehaus

 

Personen und Darsteller

Jan Kreyenborg, Gemeindevorstand:

Karl von Appen

Gesine, seine Frau:

Hilma Wieck

Lena, seine Tochter:

Anke Wehr

Willem Tameling, sein Knecht:

Heiner Tewes

Renken, Tierarzt:

Wolf-Dieter Neitzke

Kröger, Amtshauptmann:

Erich Dettmer

Stindt, Wachtmeister:

Alfred Stern (Gastspiel)

Gustav Piepers, Bauernsohn:

Dieter Wehde

Peter Witt, Dorfschneider:

Erwin Wehr

Trina Witt, seine Frau:

Ingrid Zimmer

 

Hinter den Kulissen

Spielleitung:

Fritz Kruse

Maskenbildner:

Friseurmeister W. Brock

 

Der Autor

August Hinrichs wurde am 18.April 1879 in Oldenburg als Sohn eines Tischlers geboren. Auch er erlernte das Tischlerhandwerk und zog als Handwerksbursche durch Deutschland. Nach dem 1.Weltkrieg machte er sich als Tischlermeister in Oldenburg selbständig. Bereits während seiner Wanderzeit schrieb er Gedichte und Einakter und gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Heimatvereins "Ollnborger Kring", dessen Laienbühne sich schon 1923 dem Landestheater angliederte und seit 1939 "August-Hinrichs-Bühne" heißt.
Nachdem August Hinrichs 1929 seine Tischlerei aufgegeben hatte, arbeitete er fortan als freier Schriftsteller und wurde einer der erfolgreichsten niederdeutschen Dramatiker. Zu seinen bekanntesten Theaterstücken zählen "Swienskomödi" (1930), "Wenn de Hahn kreiht" (1933) und "För de Katt" (1938). Die hochdeutschen Fassungen "Krach um Jolanthe", "Wenn der Hahn kräht" und "Für die Katz" wurden verfilmt und in viele Dialekte übersetzt in ganz Deutschland und den Nachbarländern an Theatern gespielt und auch heute immer wieder aufgeführt. Daneben schrieb er zahlreiche Romane, Novellen und Erzählungen, in denen das Bauern- und Handwerkerleben seiner Oldenburger Heimat eine zentrale Rolle spielt. August Hinrichs starb 1956 in Huntlosen bei Oldenburg.

 

Die Handlung

Beim Dorfschneider Witt ist eingebrochen worden, und er selbst hat einen bösen Schlag auf den Kopf bekommen! Die Schwere der Tat bewirkt, daß der zuständige Gendarm nicht allein an die Untersuchung geht - der neue Amtshauptmann übernimmt sie diensteifrig. Gemeindevorsteher Kreyenborg unterstützt schlitzohrig die kriminalistischen Bemühungen, in dem er von seinem Knecht Willem, einem Mannsbild von "plietscher Dröhnbüdeligkeit", Hilfe erhält. Auch der junge Tierarzt Renken hilft ihm gern, was Tochter Lena von Herzen begrüßt. Nach verwirrenden Aussagen von Trina, der Schneidersfrau, stellt sich die Frage: Gibt es etwas zu vertuschen?

 

Szenen-Fotos

 

Bei diesem Stück ging der Vorhang in Flammen auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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